SOMOS-Personalberater Timo Bossmann: Im tiefen Schlamm zu Hause

2,5 Mio. Menschen arbeiten sich bei „Tough Mudder“-Events weltweit durch einen etwa 18 Kilometer langen Schlamm-Parcours mit rund 20 Hindernissen. Timo Bossmann ist einer dieser Begeisterten. Oder sagt man besser „Verrückten“?

Die Hindernisse sind naturnah und haben zu 50 % etwas mit Wasser und Schlamm zu tun. Deshalb auch „Tough Mudder“, was so viel wie „Brutaler Schlamm“ bedeutet. Arctic Enema zum Beispiel flößt auch den Hartgesottenen größten Respekt ein. Bei diesem Hindernis muss der Teilnehmer durch ein Hindernis hindurchtauchen. Eigentlich ein Leichtes für Modellathleten wie Timo Bossmann, wenn da nicht das Wasser überwiegend aus Eis bei einer Temperatur ganz knapp über dem Gefrierpunkt bestehen würde. „Da bleibt Dir vor Kälte echt die Luft weg, und das Blut in den Adern scheint zu gefrieren. Es kostet wahnsinnige Überwindung, aber vielleicht ist es gerade das, was ich brauche,“ meint Bossmann, der in der Kieler SOMOS-Niederlassung sehr erfolgreich als Personalberater arbeitet.

„Das ist wie im Job. Ohne Team geht beim „Tough Mudder“ gar nichts. Es gibt Hindernisse, die kannst Du alleine nicht überwinden. Da musst Du zusammenarbeiten. Sonst geht gar nichts“, so Bossmann.

Timo Bossmann liebt die sportliche Herausforderung. „Ich kämpfe gerne mit meinem inneren Schweinehund und freue mich, wenn ich ihn bezwinge,“ meint er. Im Fernsehen sah er einen Bericht über die Wahnsinnigen, die sich durch den Schlamm kämpfen, und schon war er infiziert. Das Ziel ist jetzt der „Toughest Mudder“, für den er sich qualifizieren möchte. „Der ist wie das, was ich schon kenne, nur härter,“ sagt Bossmann und lacht dabei herzlich. Na dann, viel Spaß dabei!

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